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Dr. (H) Aranka Gilbers
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seit 1974 in Düsseldorf
 
Dr. med. Tibor Gilbers
Assistenzarzt für
Innere Medizin
Neurologie
Geriatrie
Privatarzt
 
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Gesundheit und Wohlbefinden mit Lichttherapie

Licht, Luft, Wasser, Erde, Bewegung, Berührung und Ernährung gehören zu den Bedingungen des Lebens, die uns so selbstverständlich und alltäglich sind, dass wir sie gar nicht mehr beachten, und doch könnten wir ohne sie nicht existieren. Diesen elementaren Dingen gebührt weit mehr Wertschätzung als ihnen heute zukommt. Denn sie bilden nicht nur unsere Lebensgrundlage und erhalten oft "ganz unbemerkt" unsere Gesundheit, sie können unsere Gesundheit auch wieder herstellen.

Hier bildet Licht keine Ausnahme. Ohne Licht gibt es kein Leben. Das können wir leicht nachvollziehen. Der Rhythmus allen Lebens auf unserer Erde wird von der wechselnden Intensität der Sonneneinstrahlung in unserer Atmosphäre bestimmt.

Tag und Nacht sowie die Jahreszeiten haben eine eindrucksvolle Wirkung auf die Natur. Die Veränderungen, die wir bei Pflanzen und Tieren beobachten können, finden auch bei uns Menschen statt. Der Puls des Lebens umfasst alles Lebendige. Durch aufwendige Forschungsarbeit hat man festgestellt, dass das Licht tatsächlich über unsere Augen - die "Fenster zur Seele" - bestimmte Zentren im Gehirn beeinflusst. Hier werden durch komplexe Regelmechanismen die meisten Körpervorgänge gesteuert und an die Lichtbedingungen angepasst. Die Menge des Lichteinfalls am Auge reguliert folgende Körperfunktionen: Herztätigkeit, Blutdruck, Atmung, Körpertemparatur, Verdauung, Hormonbhaushalt, Immunabwehr, Fruchtbarkeit und Sexualität, Leistungsfähigkeit, Schlaf, Schmerzempfindlichkeit, Gemütsverfassung, Aufnahme und Verwertung von Medikamenten, Geburts- und Todeszeitpunkt u.v.m.

Wir wissen heute, dass die genaue Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Mensch und Kosmos mit der Sonnen und Lichteinwirkung ein wesentlicher Schlüssel zu gesteigertem Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, Gesundheit und für die Therapie bei Erkrankungen ist. Licht enthält "Heilkräfte", die eine subtile und doch immense Wirkung haben, und Lichtmangel kann sogar zur ernsthaften Erkrangung führen.

Licht-Mangel

Der moderne Mensch kann sich meist dem Wechsel von Tages- und Jahreszeiten nicht mehr optimal anpassen. Viele müssen vor Sonnenaufgang aufstehen, um pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen. Andere müssen tagsüber schlafen, um abends dann ihre Schicht anzutreten. Eine Art Winterpause ist völlig unmöglich, denn wir müssen das ganze Jahr hindurch volle Leistung bringen. Elektrizität und "künstliches Licht" machen es möglich, die Nacht taghell auszuleuchten. Viele weitere Einflüsse der heutigen Zeit, wie etwa Stress, veränderte Essensgewohnheiten oder Genussmittel bringen unseren Organismus und unsere innere Uhr aus seinen gewohnten Bahnen. Unser biologisches Zeiterfassungssystem, das sich normalerweise an den natürlichen Lichtveränderungen orientiert, kann dadurch aus dem Gleichgewicht geraten. Unser heutiger Lebensstil führt außerdem sehr oft zu einem sogenannten "Licht-Mangel", besonders während der kalten Jahreszeit. Das liegt daran, dass wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen verbringen.

Der "Winter-Blues"

Jeder kennt es: die Blätter fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer, Nebel und Wolken dämpfen das spärliche Licht, man klagt allgemein über Müdigkeit und Lustlosigkeit. Lichtmangel kann zu Energielosigkeit und Leistungsmangel führen. Etwa 10 - 20 % aller Menschen in unseren Breitengraden leiden in der dunkleren Jahreszeit unter depressiven Gefühlen, 5 % haben sogar eine echte klinische Depression, die sogenannte saisonal abhängige Depression (SAD). Bei diesen Patienten liegt vermutlich eine Störung bei der "Lichtverarbeitung" im Gehirn vor. Im Unterschied zu anderen Depressionsformen haben Menschen die an SAD leiden, zusätzlich zu der winterlichen Verschlimmerungen ein vermehrtes Schlafbedürfnis, Heißhunger auf Süßes und dadurch häufig Übergewicht. Durch Licht(mangel) verursachte Störungen können wiederum mittels entsprechender Lichteinwirkung positiv beeinflusst werden. Welches Licht kann hierzu verwendet werden? Studien belegen, dass die Lichtqualität vieler künstlicher Lichtquellen, beispielsweise die normaler Leuchtstofflampen zu Stresssyndromen und funktionellen Störungen führen kann. Deshalb hat man sich bemüht, die natürliche und "gesunde" Lichtquelle, das Sonnenlicht, nachzuahmen.

Luxzahl Lichtquelle
1 eine Kerze aus einem Meter Abstand
100 abendliche Innenraumbeleuchtung
300 - 500 Innenräume
500 - 1.000 hell erleuchtetes Büro
2.000 Blick aus dem Fenster an einem Frühlingstag
2.500 3 x 100 Watt Lampen aus etwa 60 cm Abstand
3.000 - 4.000 bewölkter Wintertag
10.000 oder mehr klarer Himmel, kurz nach Sonnenaufgang
50.000 oder mehr sonniger Sommertag am Mittag

Die Natur als Vorbild

Das Sonnenlicht selbst sowie spezielle künstliche Lichtquellen können die gestörte Regulation wieder ins Lot bringen und den Lichtmangel ausgleichen. Die Geräte, die bei der Lichttherapie eingesetzt werden, enthalten Leuchtstofflampen, die ein tageslichtähnliches weißes Licht erzeugen. Dabei wird das ganze Tageslichtspektrum genutzt - bis auf die UV-Anteile, die durch spezielle Frontscheiben ausgefiltert werden, um eventuelle Haut- und Augenschäden zu vermeiden. Die Lichttherapie, wie sie seit einigen Jahren eingesetzt wird, leistet bei folgenden Erkrankungen gute Dienste:

(Mit freundlicher Genehmigung von Bengt Jacoby / Waldmann Medizintechnik)